Begleitforschung zum Projekt Nachhaltige Schülergenossenschaften in Niedersachsen

Dass Wirtschaften Spaß machen kann und sich die Unternehmensform der Genossenschaft problemlos auch auf Schülerfirmen übertragen lässt, beweisen fast 1.500 SchülerInnen mit unterschiedlichen Firmenideen in Niedersachsen. Aus den 2006 gestarteten elf Schülergenossenschaften sind inzwischen fast 60 in ganz Niedersachsen geworden. Die Schülergenossenschaften werden durch die Genossenschaftsverbände e.V. mit Sitz in Frankfurt und Oldenburg in den Bereichen Fortbildung, Prüfung und Beratung unterstützt. Wissenschaftlich begleitet wird das bundesweit einzigartige Projekt von Anfang an durch Prof. Dr. Nicole Göler von Ravensburg, Fachhochschule Frankfurt am Main. Ziel des Projektes war und ist die Vorbereitung der SchülerInnen auf das spätere Berufsleben. Dazu zählen beispielsweise vernetzes Denken, die Stärkung der persönlichen und sozialen Kompetenzen, die Entwicklung von Unternehmergeist und das Erkennen der Genossenschaft als Form der wirtschaftlichen Selbstorganisation. Die SchülerInnen lernen die Genossenschaft als demokratisches Wirtschaftsmodell kennen, das nicht primär auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Der Abschlussbericht der Fachhochschule Frankfurt am Main (Herbst 2012) zeigt ganz deutlich, dass die Schüler im Projekt wirtschaftliche Selbstverantwortung mit nachhaltigem Wirtschaften verbinden. Dazu zählt auch die soziale Verantwortung. Besonders aussagekräftig ist auch die Tatsache, dass viele der SchülerInnen die Erfahrungen aus dem Projekt als hilfreich für ihre weitere berufliche Laufbahn sehen.

Wissenschaftliche Begleitung:

Prof. Dr. Nicole Göler von Ravensburg
Fachbereich 4 - Soziale Arbeit und Gesundheit
Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main
Tel.: 069 15332835
E-Mail: nraven@fb4.fh-frankfurt.de

Den vollständigen Evaluationsbericht zum Download finden Sie hier:
Evaluierungsbericht